Begrüßung


Wir - mein Lebensgefährte Ulf und unsere beiden Kinder Luis und Paulina, bauen in diesem Jahr ein Schwedenhaus mit der Firma Max-Haus im schönen Mädchenviertel von Hohen Neuendorf. In diesem Blog möchten wir über unsere Erfahrungen berichten.
Wir wünschen allen Interessierten viel Freude am Lesen!


Donnerstag, 17. Januar 2013

Hausplanung


Wir machten uns also auf die Suche nach einem Haus. Es kam uns zugute, dass zu diesem Zeitpunkt die Haubaumesse am Ostbahnhof stattfand. Zur ersten Orientierung ist diese Messe wirklich gut, weil man an einem Ort viele Hausbaufirmen versammelt hat, die vor Ort sowohl Hausbaukataloge ausgestellt haben, als auch Ansprechpartner anbieten, die die ersten Fragen beantworten können, ohne dass man großartig Termine vereinbaren oder sogar seine Daten mitteilen muss. Es werden auch Baumaerialien im querschnitt dargestellt, so dass man einen Eindruck davon bekommt, was bei der Wahl eines Hauses wichtig sein könnte (das weiß man in der Regel vorher nicht wirklich). Weitere gute Orte sind Musterhausaustellungen, in den in der Regel mehrere Häuser ausgestellt sind, wie z. B. in Königs Wusterhausen, auch wenn die Häuser dort bereits etwas älter sind. Aber es ist trotzdem hilfreich sich in den Häusern bewegen zu können, um die Proportionen besser beurteilen zu können.

Wir haben mit mehreren Hausbaufirmen unterhalten und uns Prospekte geben lassen. Besonders interessiert haben uns Friesen- und auch Schwedenhäuser. Wir trafen auf die Schwedenhaussparte von Max-Haus, genannt „Skandinovum“. Diese Hausbaufirma baut eigentlich kleine Häuser in Modulbauweise, die Sparte „Skandivonvum“ aber Schwedenhäuser. Wir konnten dort direkt mit einem der Geschäftsführer Herrn Scheithauer sprechen, der uns in einer sehr sympathischen Art die Vorteile eines Schwedenhauses erklärte. Er brauchte uns nicht lange davon zu überzeugen, innerlich haben wir uns schon lange vorher dazu hingezogen gefühlt. Bei uns in Hohen Neuendorf gibt es eine Schwedenhaussiedlung, durch die wir immer gerne spazieren gegangen sind, weil wir einige der Häuser dort sehr schön finden. Auch die amerikanischen Holzhäuser gefallen uns sehr, wobei wir deutsche Qualität immer bevorzugen würden. Die schnelle Erstellung in Tafelbauweise fanden wir auch gut. Es werden alle Wände im Werk komplett vorgefertigt, so dass sie auf er Baustelle nur noch zusammengesetzt werden müssen. Das dauert 1-2 Tage, dann steht der Rohbau!

Letztendlich war es aber die passende Chemie zwischen uns und Herrn Scheithauer, die uns dazu brachte einen unverbindlichen Planungstermin zu vereinbaren.
Wir fuhren also nach Schönefeld in das Büro von Skandinovum, das gleichzeitig als Musterhaus fungiert. Dann planten wir mit Herrn Scheithauer am Rechner gemeinsam unser Haus. Wir haben uns bereits aus dem Katalog ein Modell ausgesucht, das uns sehr gefiel. Allerdings gab es von uns Änderungwünsche, die wir nur sehr unklar formulieren konnten, bzw. bei denen wir nicht wirklich sagen konnten, wie sie in diesem Grundriss eingearbeitet werden können. Herr Scheithauer hatte damit kein Problem, er konnte viele Vorschläge unterbreiten und für alle unsere Wünsche Lösungen finden.

Es waren viele Änderungen! Hier etwas mehr Fenster, hier ein Fenster weg, hier ein Raum über Eck, hier eine kleine Erweiterung des Hauses, hier noch eine zusätzliche Tür.......kurzum: es wurde ein ganz neues Haus! Ein wesentlich größeres als im Katalog. Wir waren hin und weg. Dann kam der Kostenvoranschlag und wir waren wieder hin und weg – leider nicht so positiv wie beim Hausentwurf. Das von uns geplante und für uns ideale Haus lag jenseits unserer Möglichkeiten!

Diese Idee mussten wir also wieder verwerfen! Auf ein Neues! 

Keine Kommentare:

Kommentar posten