Begrüßung


Wir - mein Lebensgefährte Ulf und unsere beiden Kinder Luis und Paulina, bauen in diesem Jahr ein Schwedenhaus mit der Firma Max-Haus im schönen Mädchenviertel von Hohen Neuendorf. In diesem Blog möchten wir über unsere Erfahrungen berichten.
Wir wünschen allen Interessierten viel Freude am Lesen!


Mittwoch, 31. Juli 2013

Unser Haus ist da!

Gestern hat es endlich geklappt - unser Haus ist da! Morgens um 07:00 Uhr kamen die ersten Handwerker und haben dann bis abends um 20:00 Uhr geschuftet.

Hier der erste LKW.




Unser Terrassenzugang von der Küche:





Hier kommt die Eingangstür:






Das Erdgeschoß ist fertig!









Jetzt kommen die Innenwände:



Hier ist Maßarbeit gefragt!

Das Obergeschoß steht auch schon:

Der Bauherr:






Die Bauherrin:






























Das ist der letzte Stand abends um 20:00 Uhr. Die Jungs waren sehr fleißig. Morgen geht es weiter!

Liebe Grüße,


Dienstag, 16. Juli 2013

Bodenplatte

Wir waren in der letzten Woche mal wieder auf unserem Bauernhof in Österreich und hatten eine wundervolle Zeit. Leider erhielten wir dort die Nachricht, dass die Hausaufstellung, die in dieser Woche geplant war, voraussichtlich nicht stattfinden kann, weil die Fassade noch nicht geliefert wurde.
Das wurde gestern bestätigt und der neue Termin für die Hausaufstellung liegt in 2 Wochen. Schade eigentlich, das Wetter ist optimal und wir sind zu Hause und könnten alles entspannt verfolgen. Nun versuchen wir auf unseren Arbeitsstellen alles umzustellen, so dass wir in 2 Wochen ein paar Tage frei nehmen können. Das klappt in der Urlaubszeit natürlich nur bedingt, mal sehen, wie wir das hin bekommen.

Die Gerüstbauer hat der verschobene Termin nicht interessiert, so dass jetzt ein futuristisches Konstrukt unser Grundstück ziert:


Leider haben sich in dieser Woche unserer Abwesenheit einige Risse in der Bodenplatte gebildet. Einige kleine und einige etwas deutlichere. Momentan versuchen wir zu klären, ob sie bedenklich sind.



Wir hoffen, dass keine größeren Probleme entstehen und dass es keine weiteren Verschiebungen mehr gibt!

Da es erst einmal nichts weiter zu tun gibt, erfreue ich mich an der wunderschönen Blumenwiese, mit der uns Hohen Neuendorf überrascht hat.























Ist sie nicht schön?

Unseren Kater interessiert das gar nicht - der lässt es sich einfach nur gut gehen :-)
























Liebe Grüße

Freitag, 5. Juli 2013

Bodenplatte

Unsere Bodenplatte steht! 6 Tage haben die Arbeiten gedauert.

Am ersten Tag wurde die Erde aufgeschüttet.





Am zweiten Tag wurden die Rohre eingebracht und die Platte wurde verschalt.


Am dritten Tag wurden die Dämmung und ein Teil der Armierung eingesetzt.




























Am vierten und fünften Tag wurde die Fußbodenheizung gelegt und die restliche Armierung eingesetzt.



























Und heute Morgen, am sechsten Tag, wurde der Beton gegossen. 





Es hat alles sehr gut geklappt. Der Prüfstatiker war auch schon da und hat die Arbeit abgenommen.

Jetzt haben wir eine Woche Ruhe, die wir auch dringend benötigen. Die vielen Entscheidungen, Terminplanungen, Überprüfungen der Pläne, etc. kosten ihren Tribut und eine Woche Abstand von der Baustelle wird uns gut tun. 

In 2 Wochen geht es dann weiter. Dann wird das Haus aufgestellt und das wird dann noch einmal richtig spannend!

Bis dahin, liebe Grüße






Montag, 24. Juni 2013

Pläne

So, jetzt steht der Grundriss fest und das Haus geht in Produktion.

Hier die Pläne:


 

Die Eingangsveranda wird direkt von Max-Haus gefertigt und gleich mitgebaut, die überdachte Terasse machen wir erst im nächsten Jahr, deswegen ist sie auf den Plänen noch nicht zu sehen. Sie kommt an die Süd/-Westseite und ist von der Küche und vom Wohnzimmer aus begehbar.

In der letzten Woche haben wir uns das Fertigungswerk angesehen, welches ca. 45 Minuten Fahrt von uns entfernt ist und haben einen guten Eindruck gewonnen. Die dort geführten Gespräche haben uns das Gefühl gegeben, gut aufgehoben zu sein. Auch wenn es immer noch 1-2 Punkte gibt, die für uns noch nicht abschließend geklärt sind, wie z.B. der noch fehlende Ablaufplan und auch das Thema der Wärmepumpe. Wenn man dazu im Netz recherchiert, finden sich tausend unterschiedliche Meinungen. Als Laie ist es da wirklich schwierig das Richtige zu finden.

In dieser Woche geht es mit den Erdarbeiten los und in der nächsten Woche wird die Bodenplatte gegossen. In KW 29 wird das Haus aufgestellt. Dann wird es ernst!

Liebe Grüße,













Mittwoch, 12. Juni 2013

Sanitäre Anlagen

Vor kurzem hatten wir die Bemusterung der Sanitäranlagen. Dazu wurden wir zu einem Fachmarkt in Tempelhof geschickt. Leider müssen wir sagen, dass die im Standard enthaltene Auswahl sehr dürftig und auch nicht besonders ansprechend ist. Die Qualität ist zweifelsohne gut und wenn wir ein Haus mieten würden, würden wir sagen "das ist doch ok", aber wir mieten ja nicht. Und im eigenen Haus möchte man nicht einfach nur "ok" wohnen.  Leider kosten z.B. Waschbecken, wie wir sie gerne hätten (Aufsatzwaschbecken), ein Vielfaches von einem ganz normalen Standardwaschbecken, selbst in der günstigsten Variante. Wir möchten auch keine Schiebetüren in der Dusche, sondern wenn schon, dann ordentliche Türen. Im großen Badezimmer haben wir eine gemauerte Dusche geplant, der Abfluss dazu ist im Standard natürlich ein ganz normaler quadratischer Abfluss. Dabei gibt es inzwischen so viele schöne Varianten, die natürlich - wie soll es sonst sein - wieder mehr Geld kosten. Wir haben uns trotzdem für eine schönere Variante entschieden. Ein bodengleicher Abfluss, der gefliest wird, so dass nachher nur eine schmale Kante zu sehen ist. Die Toiletten sollen eine Absenkautomatik haben, damit wir nachts nicht alle Aufschrecken, wenn wieder mal ein Kind schlaftrunken den Toilettendeckel runterknallen lässt. Kostet auch extra. Die Aufsatzwaschbecken, für die wir uns entschieden haben, müssen auf einem Tisch stehen. Wir haben uns für einen Holztisch entschieden, der unter der Waschtischplatte noch eine Ablage hat, auf der Körbe und/oder Handtücher Platz finden. Man glaubt ja gar nicht, wie viel so ein Stück Holz kosten kann!!! Die Sanitärfirmen verdienen sich wirklich eine goldene Nase! Die Zusatzkosten für die wenigen Änderungen im Bad und Dusche erschrecken uns - mal wieder.

Dann haben wir noch erfahren, dass die uns angebotene Wärmepumpe zwar für die Größe unseres Hauses ausreichend ist, aber dann immer mit Maximallast fährt. Das ist sicher nicht empfehlenswert, weder für unseren Geldbeutel noch für die Haltbarkeitsdauer der Wärmepumpe. Die nächst größere wäre besser, kostet aber auch wieder deutlich mehr. Wer hätte das gedacht! Das müssen wir mit Max-Haus noch einmal klären. So sollte ein Haus nicht geplant werden.

Leider verschiebt sich die Hausaufstellung anscheinend um 2 Wochen, weil der Bodenplattenbauer den ganzen Juni bereits verplant ist. Das ist sehr schade, weil wir die erste Juliwoche frei haben und gemeinsam mit den Kindern die Hausaufstellung ansehen wollten. Danach fahren wir erst einmal für eine Woche in den Sommerurlaub, so dass das Haus erst in der 3. Juliwoche aufgestellt werden kann.

Das ist alles nicht so schlimm, aber etwas knirscht es schon im Gebälk!

Liebe Grüße,



Freitag, 24. Mai 2013

Abriss Teil 2

So - wir haben es geschafft! Jetzt ist alles weg und das Grundstück sieht nun so aus (Fotos vom hinteren Teil des Grundstücks aufgenommen):





Interessant war auch, was wir alles in der Erde gefunden haben....Beton über Beton, und zwar über das gesamte Grundstück verteilt! Auch unter den Gehwegen, wo eh schon wahnsinnig viele Steine verlegt waren.



Und das wurde unter unserem alten Haus gefunden: ein Brunnen, ca. 6 Meter tief!



Insgesamt wurden 24 Lkw´s je 13 Kubikmeter mit Bauschutt abgefahren. Außerdem 6 Lkw´s (17 Kubikmeter) mit Holz. Jetzt weiß ich, warum das Abreißen eines Hauses so teuer ist!
Aber ein bisschen was haben wir gerettet, ein paar schöne Steine, die wir in vielen Stunden gesammelt, gesäubert und erst einmal beiseite gelegt haben. Daraus werde ich wohl Hochbeete oder ähnliches bauen.


  

Hier noch schöne Fotos von unseren Baumwurzeln:





Die Herren von der Firma Kraatz aus Velten haben hervorragende Arbeit geleistet. Wir können sie sehr empfehlen!

Es gibt aber nicht nur Gutes zu berichten. Leider haben wir einige Tage vor dem Abriss festgestellt, dass unser Nebengelass nun doch nicht als Abstellfläche und somit als Kellerersatz genutzt werden kann. Alle Dächer waren undicht, ein Raum war komplett eingemauert und beim Aufreissen mussten wir feststellen, dass das Wasser nur so die Wände runterlief. Das bedeutet für uns entweder den Ausbau des Spitzbodens, welcher leider nur 1,30 m hoch ist (an der höchsten Stelle!) oder ein neuer und vor allen Dingen großer Schuppen. Egal welche Variante wir wählen, es bedeutet mal wieder mehr Kosten - erhebliche Kosten. Tja, so ist das wohl beim Bauen - habe ich gehört :-)

Liebe Grüße,


Mittwoch, 15. Mai 2013

Abriss

Jetzt geht es los!

Gestern wurde mit dem Abriss begonnen. Zuerst wurde der Zaun "aufgeschnitten." Da er nicht geschraubt ist, musste er leider mit der Flex zerstört werden, um eine Baustraße errichten zu können. Wir haben zwar eine ganz normale Auffahrt, die für ein Auto in einer üblichen Größe gedacht ist, aber eben nicht für diese riesigen Geräte, die in der nächsten Zeit unser Grundstück betreten werden. Also musste ein Teil des Zauns mitsamt der Mauer leider zerstört werden.




Hier wurden die Reste von unseren gefällten Bäumen rausgezogen. Erstaunliche Wurzeln!

Jetzt sind wir bereits beim zweiten Tag und es sieht aus wie im Kriegsgebiet!



Von hinten:


Und nochmal von der Seite:



Erstaunlich wie viel Müll dabei raus kommt :-)

Liebe Grüße,

Montag, 6. Mai 2013

Bauantrag

Der Bauantrag ist genehmigt! Tatsächlich ist er das bereits seit 3 Wochen, aber bei all den vielen anderen Themen, die wir zeitgleich organisieren müssen, ist das anscheinend etwas untergegangen. Die Baubehörde hat dafür 8 Wochen benötigt - das ist wirklich super und Änderungswünsche hatten sie auch nicht. Besser geht´s nicht.

In der Zwischenzeit haben wir sogar einen Verteilerkasten und Baustrom bekommen! Unser Antrag wurde kurz nach meinem ersten Post zu diesem Thema an einen anderen Bearbeiter geschickt - in einer ganz anderen Stadt - der die zuständige Kollegin unterstützen sollte. Und dann ging alles ganz schnell. Ein paar Telefonate, ein paar E-Mails, und schwuppdiwupp hatten wir ein Angebot und einen Termin und in der letzten Woche wurde alles aufgestellt. Trotzdem wir noch eine Aufgrabegenehmigung bei der Stadt beantragen mussten (weil vor dem Grundstück auf öffentlichem Land gebuddelt wurde), die aber ganz fix kam.

Ob EON wohl meinen Post gelesen hat ;-)

Außerdem mussten wir noch eine Finanzierungsbestätigung von unserer Bank für die Hausbaufirma besorgen. Dies geschieht entweder über ein vorgefertigtes Schreiben der Bank/ oder des Hausbauers oder über eine Bankbürgschaft. Und natürlich, wie sollte es anders sein, will die Bank dafür auch eine Gebühr erhalten. Wenn ich für jeden Brief den ich schreibe so viel Geld bekommen würde, hätte ich ein sehr entspanntes Leben. Aber na ja, eine Bürgschaft würde gleich 1 % des Hauspreises kosten, dann will ich mal lieber ruhig sein.

Nun vergleichen wir Versicherungen. Die Bank verlangt eine Bauherrenhaftpflichtversicherung, die ist sicher auch vernünftig. Eine Feuerrohbauversicherung ist auch wichtig und ist kostenlos, wenn wir gleich eine Gebäudeversicherung für das neue Haus abschließen. Außerdem wird eine Bauleistungsversicherung empfohlen. Der Sinn dieser Versicherung erschließt sich mir nicht, da hauptsächlich Schäden versichert sind, die während des Baus auf der Baustelle entstehen können. Ich glaube, dass dafür eher die Hausbaufirma zuständig ist, denn ich nehme nur einen ordentlich Bau ab und zahlen auch nur dann! Aber die restlichen Versicherungen sind notwendig und jetzt vergleichen wir Angebote. Das macht vielleicht Spaß :-(

In der nächsten Woche wird das Haus abgerissen. Dann gibt es wieder Fotos!

Liebe Grüße,

Dienstag, 23. April 2013

Küche

Wir waren wieder fleißig und haben eine Küche gekauft!

Anfangs sind wir davon ausgegangen, dass es eine Küche vom großen Schweden werden wird - aus naheliegenden Kostengründen. Als wir aber angefangen haben unsere Küche zu planen - kann man direkt auf der Homepage mit dem Online-Küchenplaner machen - waren wir doch sehr erstaunt, welche Kosten zusammenkamen. Und das war bereits ohne Geräte erstaunlich. Und Geräte wollten wir sowieso ganz andere haben. Also haben wir uns von dieser Vorstellung verabschiedet und machten uns auf die Suche nach Küchenstudios. Das erste Küchenstudio fiel gleich durch. Die Beratung war schlecht, bzw. quasi nicht vorhanden und dazu kam noch der Schock, dass wir nach 4 Stunden Planungsarbeiten noch nicht mal ein Angebot in die Hand gedrückt bekommen haben. Selbst ein simples Bild der Planung wollte man uns nicht geben. Mittlerweile sind wir schlauer und wissen, dass das so gut wie kein Küchenstudio macht. Aber beim ersten Termin haben wir uns sehr geärgert. Auch der Preis passte leider nicht zu unseren Vorstellungen. Das war bereits im Dezember.

Da die Elektrikplanung jetzt weiter voranschreitet und wir bald wissen müssen, welche Geräte in der Küche wo stehen, haben wir in diesem Monat mit der Küchenplanung weitergemacht und waren noch bei 2 anderen Küchenstudios. Das zweite war schon etwas besser in der Planung aber immer noch nicht wirklich gut und auch der Preis war noch zu hoch.

Also gab es einen dritten Termin, diesmal bei Küchen Aktuell in Spandau. Und dieser Termin war wirklich gut! Erst einmal war die Auswahl überragend. Es ist schon etwas anderes wenn man in der Ausstellung 30 Küchen ansehen kann oder über 100. Auch die Auswahl der Geräte machte sich bemerkbar. Wir konnten von Abzugshaube zu Abzugshaube gehen und uns wirklich anhören wie laut sie in den jeweiligen Betriebsstufen sind. Auch die Preisgestaltung war gut. Wir haben ziemlich knapp kalkuliert und das wusste der Verkäufer und hat darauf viel Rücksicht genommen. So konnte er uns zu den jeweiligen Objekten, immer eine Alternative nennen für die es gerade ein Angebot gab, so z. B. die Armatur für das Spülbecken. So kamen wir zu einem annehmbaren Preis und haben gute Geräte z.B. einen breiten Induktionsherd, einen Backofen mit Pyrolyse *juchee, nie mehr Backofenschrubben :-) *, eine wunderschöne Keramikspüle, einen hochgebauten Geschirrspüler - bei uns läuft der jeden Tag, da ist es schön, wenn man sich nicht mehr bücken muss - eine leise und schöne Edeltstahl-Ab-/Umlufthaube mit Randabsaugung - und: natürlich meine geliebte Kochinsel :-)

So ähnlich wird unsere Küche aussehen:














Als unser Verkäufer wegen der Preisverhandlungen mit seinem Chef sprechen musste, durften wir so lange in die Show-Küche und wurden dort von dem Koch aufs allerfeinste verpflegt. Mit Wildsalat und Hühnerbrust, Risotto mit Marsala-Jus und als Nachspeise Obstsalat mit einer alkoholischen Creme - super lecker. Das war aber auch dringend notwendig nach 4 1/2 Stunden Planung!!

Zum Schluß bekamen wir noch eine "Schatzkiste" mit einer Zusammenstellung von Induktionstöpfen von Fissler. Darüber haben wir uns auch sehr gefreut, denn bisher haben wir nur 2 induktionsfähige Töpfe und hätten somit alles neu kaufen müssen. 

Jetzt können wir wieder einen Punkt auf unser ellenlangen To-Do-Liste abhaken.

Viele Grüße

Mittwoch, 10. April 2013

Bauantrag

Es gibt gute und weniger gute Neuigkeiten. Ich habe letzte Woche mal bei der Baubehörde abgerufen um nachzufragen, ob noch etwas für unseren Bauantrag benötigt wird. Unser Bearbeiterin sagte prompt: "Nö, sieht gut aus, ist alles da. Ich schicke dann mal die Rechnung raus und wenn die Gebühren bezahlt sind, bekommen Sie den Bescheid."

Na wunderbar. So schnell habe ich gar nicht damit gerechnet. Zu meiner großen Begeisterung gesellte sich im Anschluss die Sorge, dass wir dann noch einen Zahn zulegen müssen. Denn es ist noch einiges zu tun. Und das ist dann die weniger gute Nachricht.

Bevor wir unser Haus abreissen lassen können, müssen die Leitungen abgeklemmt werden. Das ist bei der Wasserleitung unproblematisch, das dürfen wir tatsächlich selbst machen. Bei der Elektrik sieht es anders aus. Das muss von einem Elektriker bei EON beantragt werden. Anfang Januar haben wir dort mal nach der Vorgehensweise und nach der Bearbeitungsdauer angefragt. Höchstens 4 Wochen hieß es. Tja, inzwischen gibt es die Filiale in Henningsdorf ncht mehr. Jetzt ist Falkensee für uns zuständig und die haben unseren Antrag nach 2 Wochen noch nicht mal angefasst und aus Personalmangel kann es evtl. noch weitere 6 Wochen dauern!! Das ärgerliche daran ist, dass EON diese Arbeiten gar nicht selbst ausführt, sondern eine Firma damit beauftragt, die tatsächlich gerade freie Kapazitäten hat. Aber ohne Auftrag von EON machen sie natürlich nichts. Tja, vielleicht werden wir in der nächsten Woche dort mal vorbeifahren und versuchen die Sachbearbeiterin gnädig zu stimmen!

Ansonsten haben wir tatsächlich ein Abrissunternehmen gefunden, dass preislich in die Gegend kommt, die wir uns vorgestellt haben - aber nur in die Nähe - teurer als geplant wird es trotzdem. Die Spannbreite der vielen Angebote ist enorm! Und für die vielen Besichtigungstermine aller Anbieter ging viel Zeit drauf - aber es hat sich gelohnt.
Wir würden dann gerne in 2-3 Wochen abreissen lassen.Leider wird sich dieser Termin dank EON wohl nicht einhalten lassen.

Auch unsere Kalkulationen werden wir wohl nicht einhalten können. Wir dachten, wir hätten bereits gut geplant, aber tatsächlich ergeben sich viele Dinge erst im Laufe der weiteren Planung und Ausführung und viele Entschiedungen bauen aufeinander auf und ergeben dann wieder neue Situationen.
So geschehen mit der Planung unseres Parketts. Wir waren ganz begeistert von der amerikanischen Kirsche in Landhausdiele. Tja, nach den ersten Angeboten haben wir uns ganz schnell umentschieden und nehmen nun Eiche. Das bedeutet aber auch, dass die Treppe auch in Eiche gebaut werden sollte.
Sieht auf jeden Fall besser aus, bedeutet aber auch - höhere Kosten
Der unerwünschte Stützbalken in der Küche, den wir jetzt zum Glück nicht mehr haben werden - höhere Kosten
Eventuell einen gedämmten Spitzboden, damit wir ihn auch nutzen können - sehr viel höhere Kosten
Weitere Änderungen unsererseits sind gerade beim Hausanbieten angefragt. Mal sehen, was dabei rauskommt.

Also, es ist tatsächlich so wie man es überall lesen kann: plant einen Puffer ein, ihr werdet ihn sicher brauchen!

Viele Grüße